Stezzano / 06.11.2018

Brembo erweitert seine Präsenz auf den namhaftesten Motorrädern der Welt

Brembo

Brembos Messeauftritt bei der Internationalen Motorradmesse (EICMA) 2018 ist von Neuheiten geprägt. Mit dem Ausbau der Präsenz von Brembo-Komponenten auf einer Vielzahl von Motorrädern stärkt das Unternehmen seine Position als Weltmarktführer in puncto Design, Entwicklung und Produktion von Bremsanlagen.

NEUE HARLEY-DAVIDSON TRIKE BREMSANLAGE

Die zehnjährige Partnerschaft mit Harley-Davidson wird 2019 um die Serie der Trike-Modelle erweitert. Für die zwei neuen Modelle, die Freewheeler und die Tri Glide Ultra, hat Brembo ein komplett neues Hinterradbremssystem entwickelt, das aber dem legendären Stil des Unternehmens aus Milwaukee treu bleibt.

Vorne befinden sich zwei Festsättel mit vier 32 mm-Kolben, während hinten aufgrund der zwei Räder und dem Federungssystem der Trikes zwei Schwimmsättel mit 36 mm-Kolben und mit integrierter Feststellbremse zum Einsatz kommen. Alle Bremssättel sind aus Aluminium gefertigt und verfügen über gesinterte Bremsbeläge.

Um die Betriebsbremse und die Feststellbremse an Motorrädern dieser Größe (492 kg bei der Freewheeler, 546 kg bei der Tri Glide Ultra) effizient zu kombinieren, werden Hinterrad-Bremssättel mit Parkmechanismen aus dem Automobilsektor in Kombination mit einer neuen Hauptbremspumpe mit 16 mm Durchmesser und gusseisernen Bremsscheiben mit 270 mm Durchmesser und einer Stärke von 7 mm verwendet.

NEUES HARLEY-DAVIDSON LIVEWIRE SYSTEM

Für sein Debüt im E-Motorrad Segment mit dem Modell Livewire, entschied sich Harley-Davidson auch für eine Partnerschaft mit Brembo. Diese Anerkennung wird durch die Entscheidung des Motorradherstellers bekräftigt, erstmals in seiner mehr als hundertjährigen Geschichte das Logo des Bremsanlagen-Herstellers auf beiden Bremssätteln abzubilden.

Die Livewire verfügt über einen Vorderrad-Monoblock-Bremssattel mit 4 Kolben von 32 mm Durchmesser und einen Hinterrad-Bremssattel mit 2 Kolben von 34 mm Durchmesser. Die Monoblock-Technologie wurde von Brembo in der MotoGP erfolgreich eingeführt und ermöglicht es, den Bremssattelkörper aus einem ganzen Aluminiumgussblock zu fräsen, wodurch eine hohe Steifigkeit gewährleistet wird.

BREMSSATTEL STYLEMA® FÜR KAWASAKI H2

Ein Jahr nach seiner erfolgreichen Vorstellung auf der EICMA 2017 wurde der Bremssattel Stylema® von Kawasaki für die Ausrüstung seiner leistungsstärksten Hypersport-Modelle Ninja H2, Ninja H2 Carbon und Ninja H2R ausgewählt.

Im Vergleich zu dem für seine Qualität ausgezeichneten Bremssattel M50, mit dem die Vorgängermodelle ausgerüstet waren, ermöglicht der Bremssattel Stylema® dank reduzierter Außenmaße und kürzerer Befestigungsschrauben eine Gewichtseinsparung von ca. sieben Prozent.

Stylema® ist aus Aluminium gefertigt und mit 4 Kolben von 30 mm Durchmesser ausgestattet und garantiert Performance und konsistente Leistung, auch dank eines von Brembo für Kawasaki entwickelten speziellen Reibmaterials.

Die Form des Bremssattels garantiert überdies eine bessere Kühlung. Denn die durchlässigen Bereiche rund um die Kolben wurden vergrößert und eine Öffnung für den Luftauslass in der mittleren Brücke geschaffen.

MONOBLOCK-BREMSSATTEL SUZUKI KATANA

Die kultige Suzuki Katana, eine Neuauflage des legendären Modells aus dem Jahr 1981, feiert Premiere. Sie ist mit den gleichen Brembo-OEM-Bremssätteln, die beim Superbike GSXR-1000 zum Einsatz kommen, ausgestattet: den Monoblock-Bremssätteln mit 4 Kolben von 32 mm Durchmesser und mit 108 mm Lochabstand.

Optional sind anstelle der schwarzen Brembo-Sättel auch rote Brembo-Bremssättel erhältlich, die der Katana eine noch rassigere Optik verleihen. Um sicherzustellen, dass die Farbe im Laufe der Zeit unverändert bleibt, ist der Lackierzyklus bei Brembo ein mehrphasiges Verfahren. Umwelttests kontrollieren die Haltbarkeit der Farbe bei unterschiedlichsten Bedingungen.

BREMSANLAGE INDIAN FTR 1200

Indian, Amerikas älteste Motorradmarke, hat Brembo mit der Produktion der Bremsanlage für seine neueste Entwicklung, die FTR 1200, beauftragt, die in den Varianten Basis und S angeboten wird.

Am Vorderrad ist die FTR 1200 mit einem Monoblock-Bremssattel mit 4 Kolben mit 32 mm Durchmesser und 100 mm Lochabstand, schwimmenden Bremsscheiben mit 320 mm Durchmesser und 5 mm Stärke und einer schwarzen Radialkolbenpumpe 18-19 ausgestattet.

Das Hinterrad ist mit einem Festbremssattel mit 2 gegenüberliegenden Kolben mit 34 mm Durchmesser, einer Festscheibe mit 260 mm Durchmesser und 5 mm Stärke und einer Pumpe mit internem 13 mm Ventil versehen.

VORDERE ANLAGE FÜR TRIUMPH STREET SCRAMBLER

Das Facelift der Triumph Street Scrambler besteht in der neuen Vorderrad-Bremsanlage von Brembo, die aufgrund der Steigerung der Motorleistung von 55 PS auf 65 PS und der Erhöhung der maximalen Motordrehzahl erforderlich war.

Um die Bremsleistungen dieses Modells zu verbessern, das das Styling der originalen Bonneville Scrambler mit modernsten Technologien kombiniert, wurde ein axial montierter Bremssattel mit 4 Bremsbelägen und 4 Kolben von 34 mm Durchmesser gewählt, in perfekter Abstimmung auf die Bremsscheiben mit 305 mm Durchmesser und 4,5 mm Stärke.

VORDDERRAD-BREMSANLAGE FÜR ROYAL ENFIELD CONTINENTAL GT

Um die Leichtigkeit, die Geschwindigkeit und die Leistung ihres Spitzenmodells Continental GT zu steigern, hat die historische britische Marke Royal Enfield dieses Motorrad mit einer Brembo-Vorderrad-Bremsanlage ausgestattet.

Diese Funktionen werden durch einen Schwimmsattel mit Kolben von 30-32 mm Durchmesser gewährleistet, der mit einer schwimmenden Bremsscheibe mit 300 mm kombiniert wurde.



Ansprechpartner

Martin Pohl

Senior Account Manager DACH / UK


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